Erfüllungsort kaufvertrag ebay

Evagora v eBay Australia & New Zealand Pty Ltd[93] war die erste gerichtliche Entscheidung in Australien im Zusammenhang mit einem Internet-Auktionsstreit. Herr Evagora war der eBay-Käufer, dem eBay Für einen Computer, der nicht ankam, Schadenersatz zahlen musste, den er in einer Online-Auktion gekauft hatte. EBay versuchte, seine Haftung durch Haftungsausschlüsse oder Ausschlussbestimmungen in seiner Nutzungsvereinbarung zu begrenzen. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass Herr Evagora die (ziemlich lange) Nutzungsvereinbarung nicht gelesen hat, bevor er auf die Schaltfläche “Ich akzeptiere” klickte. Das Gericht stellte fest, dass die Haftungsausschlüsse von eBay in ihrer Nutzungsvereinbarung ihre prominent platzierten Darstellungen in Bezug auf die Sicherheit des Geschäfts mit eBay und die Erklärung, dass bei eBay gekaufte Waren versichert seien, nicht außer Kraft setzten. Das Gericht hielt gegen eBay. [94] Verkäufergebühren erwerben keine exklusiven Rechte an Derezielsausstellung bei eBay, weder auf einer Webseite, einer mobilen App noch auf andere Weise. Wir können nach unserem alleinigen Ermessen Anzeigen Dritter (einschließlich Links und Verweise darauf) oder andere Inhalte in einem Teil unserer Dienste anzeigen. Wenn Sie Ihre Artikel international verkaufen oder einen Artikel auf einer eBay-Website kaufen, der sich von Ihrer Registrierungswebsite unterscheidet, unterliegen Sie der Nutzungsvereinbarung und den geltenden Richtlinien dieser anderen eBay-Website in Bezug auf diesen bestimmten Kauf, wie in der Internationalen Verkaufsrichtlinie beschrieben. Trotz der Tatsache, dass Online-Auktionen in vielerlei Hinsicht traditionellen Auktionen ähneln[14], unterliegen sie nicht dem gleichen rechtlichen Rahmen wie normale Verträge über den Verkauf von Waren in einer traditionellen Auktion.

In einer traditionellen Auktion sind es die Bieter, die Angebote machen, und die Versteigerer, die die Zahlungen einsammeln, versteigerte Waren verteilen, im Namen des Verkäufers als Vermittler handeln und dann den bestmöglichen Preis für den Artikel erzielen, indem sie Gebote in ihrem Namen ablehnen oder annehmen. Der Versteigerer kassiert als Agent weiter die Zahlung für den Gegenstand, der dann an den Verkäufer weitergegeben wird, wobei der Versteigerer eine Gebühr für seine Leistungen erhält. Aufgrund seiner ausgeprägten Online-Natur und seines elektronischen Mediums zeigt eBay jedoch keinen dieser Prozesse an. [15] Beispielsweise nimmt eBay als Auktionator in einem Online-Auktionsverfahren niemals den physischen oder tatsächlichen Besitz des betreffenden Gegenstands, sondern stellt nur die elektronische Plattform oder das Medium für die Transaktion bereit. Darüber hinaus handelt eBay als Auktionator nicht physisch mit den Geboten, noch sammelt es Geld, wobei der Artikel direkt vom Verkäufer an den Käufer weitergegeben wird. [16] Tatsächlich erhebt eBay eine Gebühr, nur um die Artikel aufzulisten und Gebote im Namen der Verkäufer zu besichtigen. Wir empfehlen den politischen Entscheidungsträgern auch die Einbeziehung von Bestimmungen in den bestehenden Rechtsrahmen, wonach “Nutzungsvereinbarungen” und ähnliche Ausnahmen oder Ausschlussklauseln strikt gegen den Online-Anbieter ausgelegt werden oder contra proferentum, um sicherzustellen, dass Anbieter ihre Haftung nicht ungerechtfertigt umgehen.